Vom Rohöl bis zum fertigen Kraftstoff

"ChemCologne-Einblicke" bei Shell

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „ChemCologne-Einblicke“ öffnete die Rheinland Raffinerie ihre Pforten für die Journalisten. Auch beim dritten Termin dieser Veranstaltungsreihe bekamen die Gäste einen sehr bildhaften Eindruck über die Aktivitäten vermittelt, die hinter dem Werkszaun eines Unternehmens der chemischen Industrie geschehen.

Dr. Jan Zeese, Leiter Kommunikation bei Shell, begrüßte die Gäste und begleitete die Gruppe im Anschluss an die Sicherheitseinweisung auf eine Busrundfahrt durch das Werk. Produktionsingenieurin Stefanie Wenz führte die Besuchergruppe und erklärte die Dimension Deutschlands größter Raffinerie. Von der Rohölentnahmestelle führte die Tour über die Tankläger und Produktionsanlagen bis zu den Tanks, in denen die Endprodukte lagern. Jährlich werden hier auf den beiden Werksteilen in Köln-Godorf und Wesseling 16 Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet. Dabei entstehen 15 Prozent des in Deutschland verbrauchten Kerosins, elf Prozent des verbrauchten Superbenzins und elf Prozent des verbrauchten Dieselkraftstoffs. Ganz nebenbei werden auch noch Chemie-Rohstoffe hergestellt (wie z.B. Aromaten), die die chemische Industrie dann weiterverarbeitet. Insgesamt arbeiten bei Shell etwa 3000 Mitarbeiter, davon ca. 1000 Mitarbeiter von Fremdfirmen.

Während der gut zweistündigen Rundfahrt gab es zwei Zwischenstopps. Zunächst steuerte die Gruppe die Messwarte an. Produktions-Managerin Dr. Ulrike Richter erklärte die Funktionsweise des „Herzstücks des Werks“. Beim anschließenden Besuch im Labor, zeigten Laborleiter Ralf Berger und sein Team, welche Prüfverfahren wie angewandt werden, um die Qualität der Produkte zu kontrollieren.

In der abschließenden Fragerunde beantwortete Dr. Zeese die zahlreichen Fragen der anwesenden Journalisten.