Forschung & Entwicklung


Den Chemieunternehmen der ChemCologne-Region steht eine ausgezeichnete Wissenschaftslandschaft zur Verfügung. In einem dichten Netzwerk aus Hochschulen, Universitäten und weiteren Forschungseinrichtungen werden fast alle Themen entlang der chemischen Wertschöpfungsketten behandelt.

Die nachstehende Auswahl an Hochschulen und Instituten unterstreicht den Stellenwert der Forschung in der ChemCologne-Region:

Bergische Universität Wuppertal

Fachbereich: Fachbereich C – Mathematik und Naturwissenschaften

Fachgruppe Chemie und Biologie

Die Fachgruppe Chemie und Biologie an der Bergischen Universität umfasst ein hoch interdisziplinäres Forschungs- und Lehrgebiet. Die Forschungsschwerpunkte in der Chemie sind „Molekulare Umweltchemie“ sowie „Synthese und Eigenschaften von Wirkstoffen und Materialien“. Hier sind die Fächer Anorganische, Organische und Physikalische Chemie ebenso vertreten wie Analytische, Makromolekulare und Theoretische Chemie.

Der Bereich Lebensmittelchemie sowie drei Institute, das Institut für Atmosphärenforschung, das Institut für Reine und Angewandte Massenspektrometrie sowie das Institut für Polymertechnologie, dem auch die Fachdidaktik der Chemie in der Forschung angeschlossen ist, vervollständigen die Palette an hochaktuellen Themenfeldern.

In der Lehre werden die Studiengänge Bachelor/Master Chemie, Staatl. geprüfte/r Lebensmittelchemiker/in, Bachelor/Master Lehramt Chemie, Bachelor Biologie sowie Bachelor Angewandte Naturwissenschaften angeboten. Der erfolgreich abgeschossene Studiengang Bachelor Angewandte Naturwissenschaften erlaubt den nahtlosen Übergang in den Master/Lehramt oder den Master/Chemie.

Website: http://www.chemie.uni-wuppertal.de/

Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR), Köln

Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr, Energie und Sicherheit sind die Forschungsfelder, die im DLR Köln in neun Forschungseinrichtungen bearbeitet werden. Das Rückgrat der Forschung und Entwicklung bilden Großversuchsanlagen, beispielsweise Windkanäle, Triebwerks- und Materialprüfstände und ein Hochflussdichte-Sonnenofen.

Der Standort Köln ist zudem Sitz des DLR-Vorstandes und der Zentralverwaltung. Das DLR-Technologiemarketing als Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie hat hier seinen Hauptsitz wie auch die Qualitäts- und Produktsicherung des DLR. Weiterhin befinden sich der Projektträger im DLR  mit den Abteilungen Technische Innovationen in der Wirtschaft, Informationstechnik am Standort.

(chemierelevante) Institute: Institut für Werkstoff-Forschung, Institut für Solarforschung, Institut für Technische Thermodynamik

Forschungsschwerpunkte: Keramische Verbundwerkstoffe, Hochtemperatur- und Funktionsschichten, Reibrührschweißen, Metallische Werkstoffe und Strukturen, Experimentelle und Numerische Methoden, Hybride Werkstoffsysteme, Intermetallics, Werkstoffmechanische Prüfung, Aerogele und Aerogelverbundwerkstoffe, Mikroanalytik und Metallografie, Solare Erzeugung von Wasserstoff, Thermochemische Forschung für Brennstoffe aus erneuerbaren Rohstoffen und Energiequellen, Solarthermische Stromerzeugung in Verbindung mit Biomasse, Fertigungsverfahren für volumetrische Solarabsorber aus Siliziumkarbid-Keramik, Solare Direktverdampfung im Durchlaufkonzept, Verbrennungs- und Gasturbinentechnik, Energiespeicher, Elektrolyse und Brennstoffzellen

Website: www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10258

Fachhochschule Aachen

Fachbereich: Chemie und Biotechnologie

Institute: Institut für Nano- und Biotechnologie (INB), Institut für Angewandte Polymerwissenschaften (IAP)

Forschungsschwerpunkte: Polymerchemie, Nano- und Biotechnologie, polymerer Materialien und Bioengineering.

Website: www.fh-aachen.de/fachbereiche/chemieundbiotechnologie

Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg

Fachbereich: Angewandte Naturwissenschaften

Forschungsschwerpunkte: Polymere Materialien, Gefahrstoff- und Drogendetektion, Technische Keramik, Sicherheitsforschung, Dentalmassen, Biobasierte Polymerwerkstoffe, Solaroptimiertes Bauen, Bioengineering.

Website: www.fb05.h-bonn-rhein-sieg.de/Home.html

Fachhochschule Köln

 Fachbereich: Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften

Die Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der Fachhochschule Köln vereint die Bachelorstudiengänge Pharmazeutische Chemie und Technische Chemie und Vollzeit und als duales Modell. Ab 2015 ergänzen die Masterstudiengänge Angewandte Chemie und Drug Discovery and Development das Studienangebot.

Der Aufbau einer aktiven und konkurrenzfähigen Forschungsinfrastruktur wird derzeit mit großem Engagement vorangetrieben. Die ersten Promovierenden des Fachbereichs werden 2015 ihre Promotion abschließen. Über eine direkte Beteiligung am gemeinsam mit den Fakultäten für Anlagen-, Energie- und Maschinensysteme und für Informatik und Ingenieurwissenschaften der FH Köln gegründeten Forschungsinstitut STEPS sind die Einbettung in die hochschulweite Forschungsinfrastruktur sowie Synergien mit den in anderen Fakultäten vorhandenen Kompetenzen erreicht.

Der Fachbereich ist zudem eng an die regionale und in Schwerpunktbereichen an die überregionale Wirtschaft angebunden. Die Studieninhalte wurden und werden weiterhin in einem eingehenden Diskussionsprozess mit Firmenvertretern sowie mit der Vertretern der IHK entwickelt und den sich verändernden Bedarfen angepasst. Kooperationen bestehen auf unterschiedlichen Ebenen, beginnend bei gemeinsam betreuten Praxisprojekten und Abschlussarbeiten bis hin zu gemeinsamen Forschungs- und Promotionsvorhaben.

Website: https://www.fh-koeln.de/hochschule/fakultaet-fuer-angewandte-naturwissenschaften_2467.php

Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum Jülich ist mit seinen über 1.900 Wissenschaftlern, darunter fast 500 Doktoranden, eine der größten Wissenschaftseinrichtungen in Europa und leistet Beiträge zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Energie und Umwelt sowie Gehirn und Information. Es geht neue Wege in strategischen Partnerschaften mit der Industrie,  den Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Institute: Institute for Advanced Simulation (IAS), Institut für Bio- und Geowissenschaften (IBG), Institute of Complex Systems (ICS), Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK), Institut für Kernphysik (IKP), Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM), Jülich Centre for Neutron Science (JCNS), Peter Grünberg Institut (PGI), Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA)

Forschungsschwerpunkte: Energie und Umwelt

Website: www.fz-juelich.de

Heinrich Heine Universität Düsseldorf

Fachbereich: Wissenschaftliche Einrichtung Chemie

Institute: Anorganische Chemie und Strukturchemie, Biochemie, Bioorganische Chemie, Organische Chemie und Makromolekulare Chemie, Physikalische Chemie, Theoretische Chemie und Computerchemie

Website: www.chemie.hhu.de

Hochschule Niederrhein, Krefeld

Fachbereich: Chemie

Studiengänge: Der Fachbereich Chemie  bietet 2 Bachelorstudiengänge (Abschlüsse B.Eng. und B.Sci.) an, die jeweils auch dual oder in Teilzeit studiert werden können. Auch die beiden darauf aufbauenden Masterstudiengänge (Abschlüsse M.Eng. und M.Sci.) können sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit studiert werden. Innerhalb dieser Studiengänge bietet eines der umfangreichsten Angebote der Spezialisierung sowohl in den Bachelor- als auch in den Master-Studiengängen an Fachhochschulen in Deutschland an. Schwerpunkte sind Angewandte Organische Chemie, Biochemie und Biotechnologie, Instrumentelle Analytik, Lackingenieurwesen und Technische Chemie.

Forschungsschwerpunkte: Die Forschungstätigkeiten sind zum großen Teil im ILOC (Institut für Lacke und Oberflächenchemie) gebündelt, in dem Themen aus den Bereichen Lackchemie und Lacktechnologie, Polymerchemie und funktionalisierte Oberflächen sowie Instrumentelle Analytik und Messtechnik bearbeitet werden.

Website: www.hs-niederrhein.de/chemie

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Fachbereich: Fachgruppe Chemie

Institute: Die Fachgruppe Chemie ist gegliedert in drei Institute (Inst. für Anorg. Chemie, Kekulé-Institut für Org. Chemie und Biochemie, Inst. für Physikal. und Theoret. Chemie) mit insgesamt 19 Professuren.

Forschungsschwerpunkte: Anorganische Molekülchemie (elementorganische Chemie, ungewöhnliche Mehrfachbindungssysteme), Anorganische Festkörperchemie, Organische Synthesechemie, Naturstoffe
Supramolekulare Chemie, Polymere, Spektroskopische Methoden (ESR, Ultrakurzzeitspektroskopie, Oberflächen), Biophysikalische Chemie, Theoretische Chemie

Website: www.chemie.uni-bonn.de

RWTH Aachen

Fachbereich: Fachgruppe Chemie

Institute: Die Fachgruppe Chemie der RWTH Aachen besteht aus vier organisatorischen Teilbereichen:

•    Institut für Anorganische Chemie (IAC)
•    Institut für Organische Chemie (IOC)
•    Institut für Physikalische Chemie (IPC)
•    Institut für Technische und Makromolekulare Chemie (ITMC)

Das DWI (ehemals Deutsches Wollforschungsinstitut) ist ein der RWTH Aachen angegliedertes An-Institut und ist mit der Chemie eng verbunden. Der Inhaber des Lehrstuhls für Textilchemie und Makromolekulare Chemie (MC I) ist in Personalunion auch der Direktor des DWI.

Weitere interdisziplinäre Forschungsaktivitäten zu grundlegenden Fragestellungen der Katalyse werden im CAT Catalytic Center getätigt.

Forschungsschwerpunkte: Die drei Forschungsschwerpunkte der Fachgruppe Chemie bilden hochaktuelle und wichtige Forschungsgebiete. Daneben finden sich in der Fachgruppe weitere experimentelle und theoretische Querschnittskompetenzen, wobei insbesondere der Bereich Computational Chemistry/Spektroskopie einen besonderen Fokus bildet. Die Vernetzung der Chemie mit den Lebens-, Material- und Ingenieurwissenschaften manifestiert sich in vielfältigen Kooperationen in Sonderforschungsbereichen, Exzellenzclustern, Graduiertenschulen und anderen Verbundprojekten.

Forschungsschwerpunkt Asymmetrische Synthese/Wirkstoffe:
Im Forschungsschwerpunkt Asymmetrische Synthese / Wirkstoffe steht die Entwicklung neuer effizienter Methoden und praktikabler Verfahren zur enantioselektiven Darstellung von Synthesebausteinen sowie von Natur- und Wirkstoffen für den medizinisch-pharmazeutischen Bereich im Vordergrund. Dabei kommen vielfältige katalytische Methoden zur Anwendung, die im Bereich der Bioorganischen Chemie den Einsatz von Enzymen umfassen (Biokatalyse).

Forschungsschwerpunkt Katalyse: 
Die Katalyse ist die Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige industrielle Chemie im 21. Jahrhundert und erfordert intensiven Technologietransfer zwischen Universität und Industrie Wichtige Themen sind "Katalysatoren und Materialien", "Reaktionen und Transformationen", "Asymmetrische Katalyse zur Wirkstoffsynthese", "Lösungsmittel und Reaktionsmedien" sowie "Reaktionstechnik und Prozesse“

Forschungsschwerpunkt Werkstoffe/Mesoskopische Systeme: 
Der Forschungsschwerpunkt Werkstoffe/Mesoskopische Systeme befasst sich mit der Entwicklung von harten und weichen Materialien und Werkstoffen unter Berücksichtigung von Oberflächen- und Grenzflächenphänomenen. Wichtige Themen umfassen "Neue Materialien für die moderne Energietechnik", "Mesoskopische Systeme, angesiedelt zwischen Festkörper und Molekül" und "Funktionalisierung von Nanopartikel

Website: www.chemie.rwth-aachen.de

Universität zu Köln

Fachbereich: Department für Chemie

Institute: Das Department für Chemie der Universität zu Köln vereint die fünf chemischen Institute der Biochemie, Anorganischen Chemie, Organischen  Chemie, Physikalischen  Chemie und Theoretischen Chemie. Zum Department zählt weiterhin die Arbeitsgruppe Nuklearchemie, die in enger Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich das Lehr- und Forschungsangebot erweitert.

Forschungsschwerpunkte: Das breite Forschungsspektrum der etwa 20 Arbeitsgruppen erstreckt sich von der Grundlagenforschung bis in angewandte Bereiche, mit Schwerpunkten in den Gebieten „Funktionelle Materialien“, „Chemische Biologie“ und „Katalyse“. In der Lehre werden die Studiengänge Bachelor und Master Chemie, Bachelor Biochemie (Master ab WS 16/17) sowie Bachelor und Master Lehramt Chemie angeboten.

Website: www.chemie.uni-koeln.de/home.html