09.12.2011: Clariant investiert im Chemiepark Knapsack
Zusätzliche Produktionsstätte für nicht halogenierte Flammschutzmittel in Deutschland
Die Nachfrage nach sichereren und umweltverträglicheren Materialien zur Verwendung in Smartphones, Tablet-PCs und Laptops nimmt ständig zu. Clariant verstärkt deshalb die Unterstützung für den Elektro- und Elektroniksektor (E&E), indem das Unternehmen seine Kapazitäten erweitert und in der Herstellung von nicht halogenierten Flammschutzmitteln eine wegweisende Effizienzsteigerung einführt. Clariant baut am Standort Hürth-Knapsack eine dritte Produktionsanlage für das nicht halogenierte Flammschutzmittel Exolit® OP. Damit hat das Spezialitätenchemieunternehmen die jüngste Phase der laufenden Kapazitätserweiterungen für seine phosphinatbasierten Flammschutzmittel-Produkte eingeleitet. Diese haben sich inzwischen als anerkannte halogenfreie Alternative zu bromierten Flammschutzmitteln für technische Thermoplaste und andere Polymere zur Verwendung in elektrischen und elektronischen Geräten etabliert. Die Basiskapazität des ursprünglichen Clariant-Werks in Hürth-Knapsack, das seit 2004 Exolit OP produziert, wird sich mit der für 2013 geplanten Inbetriebnahme der dritten Produktionsanlage verdreifachen. Das Unternehmen gab seine Expansionspläne für Exolit OP erstmals im vierten Quartal 2010 bekannt. Seither wurden in einer ersten Ausbauphase Mitte 2011 in der bestehenden Anlage in Hürth-Knapsack bereits zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Mit der Fertigstellung der zweiten Großanlage am gleichen Standort Mitte des Jahres 2012 (Phase 2) wird sich die effektive Kapazität noch einmal verdoppeln. Die Inbetriebnahme der dritten Anlage ist dann für 2013 geplant.

