Sechs Schüler für einen Tag auf den Chefsessel befördert

Dr. Ernst Grigat und Daniel Wauben mit Robert Heße auf dem Chefsessel (v. l.)

Wie kann Schülern am besten erklärt werden, was hinter den Zäunen von Chemieunternehmen passiert, welchen Nutzen die Bürger davon haben und wie die Abläufe im Unternehmen sind? Indem sie eine Führungsposition in den Unternehmen übernehmen! Gemeinsam mit fünf Mitgliedsunternehmen hat ChemCologne dies sechs Schülern der Sekundarstufe 2 ermöglicht. Im Rahmen der außergewöhnlichen Aktion „Meine Position ist spitze!“ durften sie für einen Tag eine Spitzenposition in einem rheinländischen Chemieunternehmen bekleiden.

Im Mai 2015 hatte ChemCologne zu der Aktion „Meine Position ist spitze!“ aufgerufen und alle relevanten Schulen der Region kontaktiert. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist entschied eine Jury im Juli darüber, welche Bewerber den Job als Kurzzeit-Führungskräfte übernehmen sollten. Ende Juli und Anfang August hieß es dann für die Jungchefs Verantwortung übernehmen: Robert Heße wurde Chempark-Leiter bei Currenta in Leverkusen, André Colliard Chempark-Leiter bei Currenta in Dormagen, Angela Sievernich erhielt die Position Leiterin Sicherheit, Umwelt- und Arbeitsschutz bei Shell in Wesseling, Tim Hemmersbach wurde Leiter Werkfeuerwehr bei InfraServ Knapsack in Hürth, Lea Bayer Ausbildungsleiterin bei Ineos in Köln und Jacob Berner war einen Tag lang Leiter Forschung & Entwicklung bei Evonik in Wesseling.

„Wir wollten mit der Aktion erreichen, dass die Schüler die Chemieunternehmen der Region als attraktive Arbeitgeber kennenlernen. Sie haben einzigartige Einblicke in die Abläufe großer Firmen bekommen und gesehen wie wichtig die Chemieindustrie als Basis für unseren Wohlstand ist“, so ChemCologne-Geschäftsführer Daniel Wauben. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich begeistert aufgrund der gewonnen Erfahrung. „Ich habe hier einen sehr spannenden Tag erlebt und viele wertvolle Erfahrungen sammeln können“, fasste beispielsweise Jacob Berner zusammen. Auch die leitenden Angestellten bewerteten die Arbeit aller Kurzzeit-Chefs mit guten „Noten“.

Die Aktion hat zudem in der Medienlandschaft des Rheinlands ein großes Echo hervorgerufen. Neben den Lokalredaktionen der Printmedien waren auch Fernseh- und Radioteams bei den einzelnen Terminen vor Ort. „Da die Aktion von allen Seiten sehr gut bewertet, und auch medial sehr gut aufgenommen wurde, werden wir im nächsten Jahr eine Fortsetzung durchführen“, freute sich Wauben.