Schüler leitet für einen Tag das AkzoNobel Werk in Hilden

Nicolas Ullrich (3.v.l.) absolvierte ein strammes Tagesprogramm mit einigen Überraschungen (Bildquelle: AkzoNobel)

Nicolas Ullrich (3.v.l.) absolvierte ein strammes Tagesprogramm mit einigen Überraschungen (Bildquelle: AkzoNobel)

„Ich hätte nicht gedacht, dass man so viel Werk unterwegs ist und an zahlreichen Besprechungen teilnimmt“, fasst Nicolas Ullrich, der das Gymnasium Koblenzer Straße in Düsseldorf besucht, seinen Tag als Werkleiter des Standortes Hilden von AkzoNobel zusammen.

Durch seine Bewerbung bei der ChemCologne-Aktion „Meine Position ist spitze!“ hatte Ullrich die Chance erhalten, für einen Tag die Chefrolle von Werkleiter Volker Puchta zu übernehmen. „Selbst zu erleben, dass die Produktionsmitarbeiter Spaß bei ihrer Arbeit haben, und dies nicht nur erzählt zu bekommen, hat mich beeindruckt“, berichtet der 17-jährige stolz. Überrascht sei er von der Vielzahl an Themen in dem großen Werk gewesen. Mit seinen hochqualitativen Lacken und Farben für die Holz- und Metallverarbeitung ist das Werk in Hilden der größte Produktions- und Entwicklungsstandort von AkzoNobel in Europa.

Ausgestattet mit Sicherheitsschuhen, Warnweste und Schutzbrille ging es nach einer gründlichen Sicherheitseinweisung und dem Tages-Meeting schon direkt in die Produktion: Dort diskutierte der neue Werkleiter mit den verantwortlichen Kollegen über den Fortschritt beim kontinuierlichen Verbesserungsprogramm. Anschließend leitete Ullrich das monatliche Planungsgespräch, eine Telefonkonferenz mit Teilnehmern aus anderen europäischen AkzoNobel Werken. In englischer Sprache galt es, den Bedarf und die Kapazität für den Monat August abzustimmen. Zu seinen Aufgaben gehörten weiterhin eine Sicherheitsbegehung im Werk, bei dem er sogar einen Vorbesserungsvorschlag machte: Künftig wird ein wichtiges Werkzeug einen festen Aufbewahrungsort erhalten.

Nach einem strammen Tagesprogramm endet das Chef-Sein für den Schüler gegen 17 Uhr. „Nicolas war mutig und hat viele Fragen gestellt“, freut sich Puchta, der anschließend wieder seine Funktion als Werkleiter übernahm. Er habe seinen Job sehr gerne für einen Tag zur Verfügung gestellt. „Wir freuen uns über jeden jungen Menschen, der sich für Chemie interessiert und darin seine berufliche Zukunft sieht“, betont Puchta. Nachwuchs sei dringend erforderlich. Da Ullrich, dessen Berufswunsch Biochemiker ist, seine Sache sehr gut gemacht hat, bot Puchta ihm am Ende des Tages auch noch einen Praktikumsplatz an.